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Jede dritte Rechnung digital: Wie weit sind Deutschlands Top-700?

Digital wird zum neuen Rechnungsstandard. So schätzt Billentis das elektronische Rechnungsvolumen 2018 auf bis zu 40%. Wie viele der größten Unternehmen in Deutschland eine Lösung zur elektronischen Rechnungsstellung und -empfang im Einsatz haben, hat jetzt eine neue Studie von Fraunhofer IAO und Comarch ermittelt.

20 bis 40% der Rechnungen (B2B, B2G, G2B, B2C) werden 2018 in Deutschland laut aktuellem Billentis Report von Bruno Koch elektronisch sein. Zudem stehen für die kommenden Jahre EU-Direktiven an, welche dazu führen werden, dass über 300.000 Organisationen der öffentlichen Hand bereit für E-Invoicing und E-Procurement werden. Unternehmen, welche in Deutschland mit Organisationen des Bundes Geschäfte machen, werden davon in 2020 ebenfalls betroffen. Zudem werden Steuermeldungen immer digitaler und immer stärker mit der Financial Supply Chain und der Physical Supply Chain verzahnt. Dadurch wird sie zu einem der wichtigsten Treiber der Digitalisierung und Automatisierung. Die Studie von Billentis E-Invoicing / E-Billing International Market Overview & Forecast von Bruno Koch aus dem März 2018 basiert auf Screenings und Interpretationen von mehr als 750 Schlüsselquellen und umfasst die Werte von 20.000 Unternehmen und 15.000 Kunden.

Wie digital senden Deutschlands Top-Unternehmen ihre Rechnungen?

Inwieweit der starke Anteil elektronischer Rechnungen am gesamten Rechnungsvolumen auf große Unternehmen zurückzuführen ist, haben Fraunhofer und Comarch untersucht. Für die Studie „Papierloses Büro und E-Invoicing in Deutschlands Top-700-Unternehmen: Status Quo, Pain Points und Erfolgsfaktoren“ hat Comarch zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation 200 der 700 größten Unternehmen in Deutschland befragt, die Ergebnisse analysiert und den Report Mitte 2018 veröffentlicht. Die Studie steht hier zum Download bereit und wird zudem live beim Comarch Business Brunch am 17.10.2018 in Köln vorgestellt.
Comarch Business Brunch am 17. Oktober in Köln
Comarch Business Brunch am 17. Oktober in Köln


Zwei Drittel der befragten Unternehmen haben E-Invoicing im Einsatz, bei Unternehmen mit über 10.000 Geschäftspartnern steigt der Wert auf fast 69% an. Wird dies über die Branchensegmente verteilt betrachtet, so sind die meisten Unternehmen dem Branchensegment Industrie, gefolgt von Handel, zuzuordnen. Bei der Betrachtung von Unternehmen mit mehr als 10.000 Geschäftspartnern stellen diese beiden Branchensegmente fast 50% der Unternehmen mit E-Invoicing.
 Auszug aus der E-Invoicing-Studie von Fraunhofer IAO und Comarch
Auszug aus der E-Invoicing-Studie von Fraunhofer IAO und Comarch


Bei einem knappen Drittel der deutschen Top-Unternehmen erfolgt die Rechnungsbearbeitung auch auf dem Medium Papier. Bei weiteren 33% der Unternehmen werden ebenso E-Mail bzw. PDF per E-Mail genutzt. Die Nutzung weitergehender Kanäle, wie EDI, Portal, ZUGFeRD ist bei einer knappen Mehrheit von 35% der Unternehmen gängig.
Auszug aus der E-Invoicing-Studie von Fraunhofer IAO und Comarch
Auszug aus der E-Invoicing-Studie von Fraunhofer IAO und Comarch

In welchen Ländern gibt es Probleme?

Angesichts der länderübergreifenden Entwicklung haben Comarch und Sharedserviceslink in einer weiteren Studie internationale Unternehmen nach den Ländern und Regionen gefragt, wo sie mit den größten Herausforderungen für das Rechnungswesen kämpfen. Neben den USA und China werden hier vor allem EU-Länder genannt, darunter auch Deutschland an vorderer Stelle. Alle teilnehmenden Unternehmen waren in der Regel sehr groß, rund 80% der Befragten gaben ein jährliches Rechnungsvolumen von über 100.000 an. Ziel der Studie war es, die größten Herausforderungen in den Bereichen Fakturierung, Inhalt, Archivierung und Schutz sensibler Daten zu ermitteln. 58% der Unternehmen waren in Europa, 31% in Nordamerika und der Rest in Afrika, Asien und Lateinamerika angesiedelt. Die Vielzahl geografischer Standorte, Branchen und die Menge der bearbeiteten Rechnungen zeigen länderübergreifend die Herausforderungen und Chancen digitaler Rechnungsworkflows. Befragt wurden P2P- und Finanzfachleute, die unter anderem für die größten Unternehmen in den Bereichen Finanzen, Gesundheitswesen, Lebensmittelindustrie, Mode und Verkehr tätig sind.

Die Studien weisen also nicht nur auf den derzeitigen Status-Quo der E-Rechnung hin, sondern zeigen auch, wie die nahe Zukunft der digitalen Rechnung in Deutschland und weltweit aussehen wird. Interessenten können sich hier zum Business Brunch anmelden, auf dem die Fraunhofer-IAO-Studie vorgestellt wird.

Kontakt
E-Invoicing-Team
Comarch AG
Chemnitzer Str. 59b
01187 Dresden
info@comarch.de
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