Hermes & Co. wollen nur einmal klingeln

Hermes & Co. wollen nur einmal klingeln

 Die KEP-Dienstleister transportieren so viele Pakete wie noch nie. Der Online-Boom treibt das Geschäft, auch wenn der Preiskampf die Margen drückt. Um den wichtigen Kostentreiber, die erfolglose Zustellung, zu reduzieren, arbeiten die Unternehmen an neuen Services. Zeitfenster im Angebot#/ZT#
Zeitfenster-Angebote bei der Anlieferung werden langsam auch in der B2C-Logistik normal. Zu teuer sind die erfolgten Zustellversuche, bei denen der Paketbote ein zweites oder drittes Mal an der Haustür klingeln muss. Außerdem wird ein guter und dem Lebensalltag angepasster Kundeservice zum Wettbewerbsfaktor. Mehrere Stunden zur Auswahl#/ZT# Alle großen Dienstleister avisieren ihren Kunden mittlerweile die Anlieferung, im Mehrstunden-Intervall bieten Umleitungs-Möglichkeiten für die Sendungen, oder planen einen solchen Service. Zudem rüsten die Dienstleister ihr Netz an Paket-Shops als Alternative zur Haustürlieferung auf. Die direkte Kommunikation mit den Empfängern wird künftig zu einem wichtigen Bestandteil des Zustellprozesses. DHL geht in die Offensive#/ZT#
DHL ging Anfang Juli in die Serviceoffensive und informiert seither die Kunden per E-Mail einen Tag im voraus, wann die bestellte Sendung eintrifft. Die Zustellung wird auf vier Stunden eingegrenzt. Weiß der Empfänger, dass er nicht zu Hause sein wird, kann er die Lieferung über das Portal Paket.de um bis zu vier Tage verschieben. Möglich ist auch die Umleitung der Sendung an eine andere Adresse oder an eine Packstation.

 Die KEP-Dienstleister transportieren so viele Pakete wie noch nie. Der Online-Boom treibt das Geschäft, auch wenn der Preiskampf die Margen drückt.

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