Gelebter Wandel im Supply Chain Management : ...
Gelebter Wandel im Supply Chain Management

ALDI SÜD: Jeder Artikel am richtigen Ort zur richtigen Zeit

ALDI SÜD

1.960 Filialen mit mehr als 1.600 Sortimentsartikeln und Aktionswaren, die von mehreren regionalen und internationalen Herstellern kommen und jeden Tag zur richtigen Zeit den richtigen Ort erreichen müssen: Das ist eine echte Herausforderung, die bei ALDI SÜD gemeinsam im Supply Chain Management gelöst wird.

Im Team arbeiten Expert:innen aus den Bereichen Disposition, Planning und Forecasting-Data-Analytics daran, den reibungslosen Warenfluss zu gewährleisten. „Wir bestimmen mit unserem Forecasting die Mengen der benötigten Artikel und planen und bestellen sie dementsprechend“, erklärt Dr. Timo Eßer, Manager Supply Chain Management bei ALDI SÜD. „Zudem organisieren und managen unsere Kolleg:innen aus der Inbound Logistik den Transport von den Herstellern zum Logistikzentrum und unsere Kolleg:innen aus der Outbound Logistik sorgen dafür, dass die Waren, die im Logistikzentrum kommissioniert werden, pünktlich in die Filialen geliefert werden.

Dr. Timo Eßer, Manager Supply Chain Management bei ALDI SÜD
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Dr. Timo Eßer, Manager Supply Chain Management bei ALDI SÜD

Auf dem Weg zur agilen und lernenden Organisation


Dabei wird Wert darauf gelegt, dass es feste, perfekt abgestimmte Strukturen gibt. „Bei unserer Unternehmensgröße werden die Prozesse tausendfach ausgeführt und müssen daher einfach funktionieren. Gleichzeitig wollen wir uns und unsere Prozesse im Zuge der digitalen Transformation natürlich weiterentwickeln – aber dabei immer unserem Kern treu bleiben. Deshalb haben wir in den vergangenen Jahren einen starken Wandel durchlaufen – hin zu einer agilen und lernenden Organisation“, sagt Dr. Eßer. Ebenso wandelt sich aktuell das Supply Chain Management und wird neu strukturiert, damit auch in Zukunft die beste Warenqualität und niedrige Preise garantiert sind. „Unser Ziel ist es, unseren Kund:innen frische Produkte bedarfsgerecht anzubieten. Im Sinne der Nachhaltigkeit arbeiten wir daran, immer die exakt benötigte Menge an frischen Lebensmitteln in den Filialen zu haben, damit nichts verdirbt. Das hundertprozentig zu erreichen, ist natürlich schwierig. Daher kooperieren wir zudem mit gemeinnützigen Organisationen wie den ‚Tafeln‘“, erklärt Dr. Eßer.

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Freiraum für Ideen und Diskussionen

Solche Veränderungen können nur gelebt werden, wenn alle im Team vom gemeinsamen Ziel überzeugt sind. Aus diesem Grund gibt es im Supply Chain Management crossfunktionale Teams aus Expert:innen aller Einzeldisziplinen. „So können wir unsere Prozesse ständig weiterentwickeln, denn in unseren fachübergreifenden Runden haben die Kolleg:innen den Raum, ihre Ideen einzubringen. Diese Ideen sind häufig der Grundstein für innovative Prozesse und Lösungen, die uns als Unternehmensgruppe voranbringen“, so Dr. Eßer.

Der promovierte Diplom-Kaufmann startete nach seinem BWL-Studium und zwei Jahren in einer Unternehmensberatung bei ALDI SÜD. Besonders beeindruckten ihn die außergewöhnliche Hands-on-Mentalität, die Leistungsbereitschaft und die hohe Eigenverantwortung in einem der erfolgreichsten Familienunternehmen weltweit. Genau das ist ihm auch heute bei neuen Kolleg:innen wichtig: „Egal, ob man bei uns als Disponent:in, Planner:in oder Forecasting-Data-Analyst:in einsteigt: Jede:r trägt im eigenen Bereich große Verantwortung und kann sich in ihm auch entsprechend entfalten. Aufgrund der großen Datenmengen, mit denen wir umgehen, und der Vielzahl der Produkte, die täglich in den Filialen verfügbar sein sollen, dreht man hier ein echt großes Rad.“

Dinge in die eigene Hand nehmen

Man sollte daher neben einer mathematisch-analytischen Denkweise vor allem Lust mitbringen, Dinge in die eigene Hand zu nehmen und im Team sowie mit anderen Abteilungen voranzutreiben. „Denn es gibt innerhalb der Unternehmensgruppe viele verschiedene Ansprechpartner:innen und Schnittstellen über alle Hierarchielevel hinweg. Da hilft es, wenn man kommunikationsstark ist und einen guten Blick fürs große Ganze hat“, erklärt Dr. Eßer. Außerdem sei Flexibilität wichtig: „Unsere Branche befindet sich gerade in einem sehr großen Transformationsprozess mit einem enorm hohen Tempo. Da sind neue Ideen gefragt – aber auch die Bereitschaft, zunächst eingeschlagene Wege bei Bedarf immer wieder zu ändern. Wer das mitbringt, kann hier in einem großartigen Team sehr, sehr viel bewegen.“

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